Taubheit

Unter Taubheit (lat. Surditas, gr. Anakusis) versteht man in der Otologie den völligen Ausfall der Funktion der Pars cochlearis des Nervus vestibulocochlearis oder des Corti’schen Organes des Innenohres. Je nachdem, ob nur ein Ohr oder beide Ohren betroffen sind, spricht man von einer einseitigen oder beidseitigen Taubheit.

Sind beide Ohren von Taubheit (Gehörlosigkeit) betroffen, bevor das Kind seine Muttersprache erworben hat, ist der normale Spracherwerb nicht möglich. Bei völliger Gehörlosigkeit ist daher eine frühe Behandlung und Förderung der betroffenen Kinder wichtig. Eine einseitige Taubheit beeinträchtigt die Sprachentwicklung hingegen nicht.

Taubheit, Gehörlosigkeit: Ursachen

Für eine Taubheit oder Gehörlosigkeit kommen als Ursachen sowohl angeborene als auch erworbene Schädigungen infrage. Etwa 15 Prozent der Menschen, die beidseitig taub sind, haben diese Gehörlosigkeit geerbt; in den meisten Fällen entwickelt sich die Taubheit später.

Für eine Taubheit oder Gehörlosigkeit kommen als Ursachen verschiedene Schädigungen infrage, die sowohl angeboren als auch später erworben sein können, zum Beispiel:

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