Schluckbeschwerden

Viele Ursachen können für Schluckbeschwerden verantwortlich sein. Schluckbeschwerdensind ein Symptom einer Krankheit wie Halsschmerzen oder Schluckstörungen. Viele Krankheiten können zu diesem Symptom führen. Wir unterscheiden dabei Schluckbeschwerden mit und ohne Halsschmerzen sowie akute von chronischen Schluckbeschwerden.Unter den Oberbegriff Schluckbeschwerden fällt natürlich auch der “Kloß im Hals”. Der Kloß im Hals gehört zu den schmerzlosen Beschwerden.

Tauchen Schluckstörungen gemeinsam mit Halsschmerzen auf, dann suchen Betroffene im Schnitt früher einen Arzt auf. In den meisten Fällen ist dies zunächst der Hausarzt. Aufgrund der Komplexität der Ursachen, überweist der verantwortungsvolle Hausarzt seinen Patienten innerhalb kürzester Zeit zum Facharzt und am besten zum Hals-Nasen-Ohrenarzt. Der HNO Arzt hat die notwendige Erfahrung und die Ausstattung dieses Problem zu beseitigen. Kein anderer Facharzt erkennt so schnell und sicher die Ursache wie der Hals- Nasen- Ohrenarzt ihres Vertrauens.

Die Ursachen von Schluckbeschwerden sind äußerst vielseitig, denn es beschreibt lediglich ein Symptom. Die eigentliche Kunst ist es die verursachende Krankheit zu entdecken.

Ursachen von Schluckbeschwerden

Noch vielfältiger als das Erscheinungsbild von Schluckbeschwerden sind die möglichen Ursachen der Störung. In Betracht kommen dabei zunächst die bekannten Gründe wie eine banale Erkältung mit entzündetem Hals und alle Arten von Atemwegserkrankungen.

Die Reizung des Halses kann aber auch etwa von einer Überproduktion an Magensäure und einer nicht vollständigen Schließung des Magens durch einen nicht optimal funktionierenden Pförtner erfolgen (Reflux, insbesondere der extraösophageale Reflux).

Des Weiteren kommen alle Arten von Entzündung im Hals, Rachen und Atemwegsraum in Betracht, sowie Wucherungen der Schilddrüse. Auch Fehlbildungen, aufgrund zahnmedizinischer Befunde und genetische Defekte können ebenso wie unterentwickelte Muskulatur im Mund Rachenraum zu Schluckbeschwerden führen.

Zusätzlich kommt es besonders häufig bei schweren Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder auch Morbus Parkinson, Schlaganfällen, Demenz und allen Arten von neurologischen Erkrankungen zu Schluckstörungen. Bei Schlaganfällen ist das Aspirieren von Flüssigkeit, eventuell sogar der eigenen Speichelflüssigkeit, im ersten Jahr nach dem Schlaganfall sogar die Ursache für ein Fünftel der Todesfälle.

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