Hypotonie der Muskeln

Einleitung

Muskulär hypotone, antriebsarme Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und muskulär hypotone hyperkinetische Kinder stellen uns interdisziplinär vor viele Fragen. Ursachen, Symptome und der richtige Therapieansatz werden von verschiedenen Fachbereichen unterschiedlich gesehen.

Diagnostisch eindeutiger zu zuordnen ist die muskuläre Hypotonie als Begleitsymptom bei Chromosomenanomalien und zerebralen Bewegungsstörungen.

Im Zusammenhang mit Risikofaktoren in der Schwangerschaft, Mehrlings- und Frühgeburten und bei familiärer Deprivation kann sie vorkommen. Bei vielen entwicklungsverzögerten Säuglingen, bei unruhigen Kleinkindern und Schulkindern fehlt die ausreichende Haltungskontrolle der Muskulatur, ohne dass sich eine ausreichende Erklärung dafür finden lässt.

 

Hypotonie (vom griechischen ὑπό für 'unter' und τόνος für 'Spannung, Kraft'[1]) steht für:

Unter dem Begriff Muskelhypotonie (hypoton = mit verminderter Kraft / Spannung) wird in der Medizin ein Mangel an Muskelstärke und Muskelspannung (niedriger Muskeltonus) in der quergestreiften Muskulatur verstanden.

Eine Muskelhypotonie macht sich im Kindesalter beispielsweise dadurch bemerkbar, dass ein Kind sich beim Stillen sehr anstrengen muss, es sich unüblich wenig bewegt und den Kopf nicht altersentsprechend heben bzw. halten kann.

Muskelhypotonie kann durch Physiotherapie behoben oder zumindest weitestgehend ausgeglichen werden.

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