Augenbewegungsstörungen

Es gibt mehr als 100 verschiedene Augenbewegungsstörungen, die sowohl angeboren als auch erworben sein können. Mediziner unterscheiden zentrale von peripheren Formen. Bei ersteren treten Störungen bei der Hirnsteuerung der Blickbewegung auf. Die Ursache der Erkrankung, die sich auf beide Augen auswirkt, liegt dann im Hirnstamm oder Kleinhirn.

Zu den zentralen Störungen zählen verschiedene Nystagmusformen, bei denen die Augen seitwärts oder von unten nach oben wackeln.

Die Bezeichnung Nystagmus leitet sich von dem griechischen Wort "Nystázein" ab, das "in den Schlaf nicken" bedeutet. Bei peripheren Augenbewegungsstörungen sind die Augennerven oder -muskeln betroffen. Diabetes kann ebenfalls eine Ursache sein.

Die häufigsten Symptome von Augenbewegungsstörungen sind verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder Schwindelgefühle. Zudem können Probleme beim Gehen oder Stürze auf eine Augenbewegungsstörung hinweisen. Manchen Patienten können Medikamente Linderung verschaffen. Viele Augenbewegungsstörungen sind aber nicht heilbar.

 

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