Milzvergrößerung

Fachbegriff : Splenomegalie

Die Splenomegalie bezeichnet eine akute oder chronische Vergrößerung der Milz (griech.: Splen).                 Sie ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Befund, der entsprechend den vielfältigen Aufgaben der Milz verschiedenste Ursachen haben kann.

Diagnostik

Als Erstes führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch, bei der er unter anderem den Bauch abtastet, um nach schmerzhaften Stellen oder eben vergrößerten inneren Organen zu suchen. Eine normale Milz ist nicht tastbar. Ist sie jedoch vergrößert, ist sie links unter dem Rippenbogen spürbar, wenn der Patient tief einatmet.

Anschließend kann mittels einer Ultraschalluntersuchung (Sonografie) ihre Größe genau bestimmt werden. Die Splenomegalie lässt sich mithilfe einer Ultraschalluntersuchung und in anderen bildgebenden Verfahren (CT, MRT) sichern. Die übrige Diagnostik orientiert sich an der vermuteten Grunderkrankung (z. B. Knochenmarkpunktion, Serologie, Blutuntersuchung).

Symptome

Wird die Milz so groß, dass sie wegen ihrer Lage im Körper auf den Magen oder andere Organe im Bauchraum drückt, kann dies Schmerzen in diesen Gegenden oder Übelkeit und Völlegefühl bewirken. Schmerzen, die von der Milz selber ausgehen, können in die linke Schulter ausstrahlen.

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